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Aktuelles
Soll der konfessionelle Unterricht an öffentlichen Schulen abgeschafft werden?
Prof. Dr. Gerhard Waschler, stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Bildung und Kultus:
NEIN

Ob man es anerkennen will oder nicht: Das Wertefundament unserer Gesellschaft ist zutiefst christlich geprägt. Daher haben gerade in Bayern mit seiner lebendigen christlich-jüdisch-abendländischen Tradition die beiden christlichen Kirchen und der konfessionelle Religionsunterricht ihren festen Platz in Gesellschaft und Schule.

Ein starkes konsensuales Wertefundament, wie es etwa im Grundgesetz zu finden ist,  ist für unsere offene Gesellschaft unverzichtbar. Einige wenige Grundpfeiler, allen voran die Achtung der Menschenwürde, sind nicht verhandelbar, während andere Wertentscheidungen gesellschaftlichen Entwicklungen unterliegen, immer wieder neu ausgehandelt und in eine Gesamtbalance innerhalb unserer Wertordnung gebracht werden müssen. Die intensiven Diskussionen, von denen solche Prozesse begleitet sind, brauchen Menschen, die sich diesen Debatten auch stellen. Der Religionsunterricht spielt hierbei eine zentrale Rolle: Die Auseinandersetzung mit existentiellen Sinn- und Wertfragen immer wieder anzustoßen, sich Werthaltungen zu erarbeiten und bewusst zu machen, Wertentscheidungen im Kleinen und im Großen zu verhandeln und dabei das Christentum als Fundament sichtbar zu machen, das sind die Kernaufgaben des Religionsunterrichts.

Kritiker des konfessionellen Religionsunterrichts verweisen auf den wachsenden Zuspruch zum Ethikunterricht, auch in Bayern. Doch ist die Existenz des einen kein Argument gegen das andere: Hier wie dort geht es darum, junge Menschen auf das Leben in einer komplexen Welt vorzubereiten. Als konfessioneller Unterricht, dessen Inhalte von einer Religionsgemeinschaft verantwortet werden, gründet der Religionsunterricht auf einer Glaubensgemeinschaft. Er erleichtert damit das Finden und Begründen eigener Standpunkte, erzieht aber nicht zuletzt gerade wegen seiner zentralen Grundwerte zu Toleranz und gegenseitigem Respekt allen Menschen gegenüber – gleich welcher Konfession bzw. Religion.